SEPA im Überblick

Was Sie über SEPA wissen sollten . . .

Wir unterstützen sie beim Übergang auf die SEPA-Zahlverfahren.

Ab August 2014 werden die bisherigen nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften abgelöst. Ab dann gelten EU-weit einheitliche Vorgaben für Zahlverfahren, wie sie der Gesetzgeber für SEPA (Single Euro Payments Area), den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, vorgesehen hat.

Zur Nutzung der SEPA-Zahlverfahren kommen künftig die internationale Bankkontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) statt der gewohnten deutschen Kontonummer und Bankleitzahl zum Einsatz. Sie finden diese Kontoadressen in den eigenen Kontoauszügen sowie auf der Rückseite ihrer VR-BankCard.

Der deutsche Gesetzgeber plant zwar, dass in einer Übergangszeit bis 1. Februar 2016 Privatkunden ihre Zahlungen noch mit der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl vornehmen können, ein rechtzeitiges Gewöhnen an SEPA ist aber für jeden Bankkunden ratsam. Für Firmenkunden gelten die neuen SEPA-Zahlverfahren bereits ab 1. Februar 2014.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind auch Vorreiter bei nutzerfreundlichen Anwendungen. Die Software-Produkte im Online-Banking für Verbraucher erlauben bereits seit Herbst 2011 für SEPA-Zahlungen innerhalb Deutschlands die ausschließliche Nutzung der IBAN ohne Angabe des BIC. Sie ermöglichen auch, dass in Vorlagen gespeicherte Kontonummern und Bankleitzahlen auf Knopfdruck in IBAN und BIC umgewandelt werden können. Diese Lösungen führen zu einer deutlichen Entlastung der Kunden, da diese beispielsweise ihre Vertragspartner nicht zwangsläufig nach ihren Kundenkennungen IBAN und BIC fragen müssen.